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Auch wir waren auf dem Weg des Friedens……

Am Sonntag, den 28.9.2014 machen sich 11 Pilgern, mit einer Neupilgerin, bei herrlichem Herbstwetter auf ihren Weg des Friedens von Meerkamp nach Trier. In Gusdorf am Segelflugplatz pausieren wir zum  2. Frühstück.  Irmgard, unsere 12 Mitpilgerin, bringt uns dafür Kaffee und frischen Brötchen mit. Einfach super!! An der Erft entlang erreichen wir schließlich Bedburg. Weiter geht es durch Kirberg zum Gut Ohndorf, wo wir schon von Brigitte und Herbert  mit Kaffee und Kuchen erwartet werden. Jetzt trennen uns nur noch ca. 3 km von unseren 1. Etappenziel Elsdorf.

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Stretching nach 35 km vor der Turnhalle in Elsdorf-Esch.

Nach einem geselligen Abendessen in der Gaststätte in Elsdorf-Esch und einer Übernachtung in der Turnhalle, brechen wir nach dem Frühstück Montagmorgen auf nach Berrendorf. Dort erwarten uns schon 3 „Osterfrauen“, die uns mit dem Auto um das Braunkohleloch herum nach Gladbach fahren. Durch das Zülpicher Feld erreichen wir schließlich Zülpich und danach Merzenich, wo wir auf dem Hof der Familie Berg Mittagspause machen. An der Matthiasstele vorbei durch Eicks, Hostel und Schützendorf, kommt dann auch endlich nach 35 km unsere heutige Turnhalle am Ortseingang von Lückerath in Sicht. Nach dem Duschen fahren  wir nach Kalenberg zum Wortgottesdienst mit  anschließendem  Abendessen bei  Stephanie und Bert.

Pause an der Matthiasstele

Pause an der Matthiasstele, hier treffen wir die Schwiegereltern von Brigittes Bruder.

Dienstag. Gefrühstückt wird heute erst in Kalenberg, und so machen wir uns erstmal einfach auf den Weg. Nach einem ausgiebigen Frühstück bei Stephanie, brechen wir dann mit ihr wieder auf.  Dieses Jahr ist dann auch Rosalinde zuhause „Im Rosenthal“, und so können wir  Steffi beweisen, dass es Rosalinde in echt gibt.DIGITAL CAMERA

(Ja…Rosalinde gibt es wirklich, hier vorne rechts im Bild.)

 Immer an der Bahn und der Urft entlang  erreichen wir Nettersheim und dann Blankenheimerdorf. Hier kehren wir, wie schon in den letzten 2 Jahren bei Hildegard ein. Auch hier gibt es wieder Kaffee und Kuchen. Das wird ja die reinste Wohlfahrt.  Danach führt uns der Weg über Wiesen, Felder und Wälder, durch Nonnenbach nach Ripsdorf, unser heutiges Etappenziel. Unsere Unterkunft für diese Nacht ist das neu renovierte Pfarrheim. Hier gibt es eine große, gut ausgestattete Küche und so werden wir unser Abendessen heute selber kochen..

Mittwochmorgen dürfen wir bis 7 Uhr schlafen, denn heute erwartet uns nur eine Tagesetappe von ca. 25 km. Nach dem Frühstück und nachdem alles verladen ist und nach dem Morgengebet verlassen wir Ripsdorf und tauchen ein in den Nebel des Lampertsbachtales ….  einfach unbeschreiblich schön ………

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Durch Birgel und Lissendorf erreichen wir unser Mittagsziel Auel. Wir werden wie immer von Frau Barthel erwartet. Nach dieser Pause erwartet unsere Neupilgerin Dagmar die 1.Pilgerprüfung.  Am Matthiaskapellchen oberhalb Scheuern singen wir wie immer das Trierer St. Matthiaslied. Vor der Brücke von Oos die 2. Pilgerprüfung für Dagmar unterstützt von unserem Senior, der sich das nicht nehmen lässt. Nun noch ca. 3km durch die Felder nach Büdesheim. Geschafft … ein schöner Abend mit unseren Freunden erwartet uns.

Donnerstagmorgen  in Büdesheim, es heisst Abschied nehmen, hier fällt uns das jedes Jahr schwer. Dann gehen wir am Pilgerkapellchen vorbei hoch auf den Apert mit 623m der höchste Punkt unserer Wallfahrt. Heute morgen ist das Wetter absolut  herrlich….DSCF9592

Über uralte Pilgerwege, man merkt es an den vielen aufgestellten Kreuzen und Steinen von Pilgergruppen, geht es bergauf und bergab durch Weißenseifen (Teepause) nach Neidenbach, weiter zum „Eisenmännchen“ und nach Moorweiler (Mittagspause). Danach über neue Wege runter nach Kyllburg. Ab hier nehmen wir den Zug nach Erdorf. Jetzt noch in 6,5 km über Matzen  nach Bitburg. Jetzt Duschen, Abendessen und den Tag ruhig ausklingen lassen.

Freitag, auch heute dürfen wir wieder bis 7 Uhr  schlafen, auch heute gibt es erstmal kein Frühstück, nach dem Morgengebet brechen wir auf, durchquren Bitburg und frühstücken bei Mac Donalds in Bitburg-Mötsch. Wir nehmen den Radweg aus Mötsch den Berg rauf Richtung Röhl. wo der „Axel-Sander Gedächnisweg“  beginnt (eine weiter Neupilgerprüfung für Dagmar, Claudia solidarisiert sich mit ihr) , verlassen wir den Radweg und folgen dem Weg in den Wald, der schließlich an unserem Flaschenbaum endet. Trotzdem erreichen wir die Gaststätte in Röhl zum Mittagessen pünktlich. danach geht es in 3 km Etappen weiter – Sülm – Idenheim – Idesheim – und endlich nach soo vielen Jahren auf den kürzesten Weg nach Helenenberg.DIGITAL CAMERA

 Wir gehen noch zum Abendgebet in die Kapelle  des Klosters. 

Dieses Jahr schlafen wir mal wieder im Gästehaus des Klosters, fast jeder bekommt ein Bett und später macht Hardy noch den Kamin an, obwohl es viel zu warm dafür ist.

Samstagmorgen, wir stehen zu früh auf, sind zu früh fertig, gehen zu früh los…. Pilger sind am letzten Tag einfach nicht mehr zu halten. Blumen pflückend gehen wir los, wieder ist ein herrlicher Morgen.DIGITAL CAMERA

In Aach kehren wir für einen Kaffee mit dem Rest unseres Kuchens in einem neuen Cafe ein. Nach einem letzten Gebet am Judenfriedhof, fahren Jutta und Irmgard schon mal vor zum Drachenhaus, um das Kreuz und die Peken zu schmücken. DSCF9632

Danke, habt ihr echt toll gemacht.

Alle anderen gehen durch den Wald langsam aber stetig bergauf zum Schusterskreuz, danach wieder bergab am Wildgehege vorbei zum Drachenhaus. Letzte Pause vor dem Einzug. Nun ziehen alle auch ihr schwarzes T-Shirt an. Nur noch eine Stunde trennt uns vom Ziel.  Und so gehen wir pünktlich im 13:30 Uhr am Drachenhaus los. Ein erster Blick am Aussichtspunkt auf die Stadt Trier und auf St. Matthias.
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Nun noch runter zur Mosel und an dieser vorbei bis zur Abtei. Um 14:30 Uhr ziehen wir mit Glockengeläut und begrüßt von Br. Thomas in die Kirche ein und mit „Großer Gott, wir loben dich…“ stehen wir schließlich nach 220km und 7 Tagen am Matthiasgrab.

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Unsere Neupilgerin Dagmar, die Jubilare Hardy und Brigitte (zum 5.x) und Uli (zum 15. x)

Es war eine schöne Wallfahrt, das Wetter war einfach grandios, wir haben miteinander geredet, gebetet, gelacht und gesungen, wir haben Gastfreundschaft genossen und Gemeinschaft ausgehalten….. Danke an alle, die mitgegangen sind und an alle, die uns gehengelassen haben….. Danke an alle, die uns unterwegs wie selbstverständlich aufgenommen haben und  uns bewirtet haben….

Nach der Wallfahrt ist bekanntlich ja auch vor der Wallfahrt und so freuen sich schon alle auf unsere Wallfahrt 2015. Übrigens die findet statt vom 27.09. – 04.10.2015.